Digitalisierungs-Workshop 2019

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Doch wie sieht es mit der eher konservativen Branche Immobilienwirtschaft aus? Ist das Thema bereits angekommen oder in Teilen gar schon umgesetzt? Wie startet man den Prozess und wer? Und wie nimmt man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit?

 

In unserem Workshop zum Thema
 

Digitalisierung verändert - wir sind dabei!

Wie die Immobilienwirtschaft den Wandel meistert

am 17./18. Oktober 2019 in Bad Aibling
 

gingen wir auf diese Überlegungen ein.

 

Hochkarätige Referenten boten spannende Ansätze und berichteten aus der Praxis. Den Vorträgen schlossen sich lebhafte Diskussion an.

 

 

DW Die Wohnungswirtschaft
2019_12_DW_Ditigaler Wandel in der Wohnu[...]
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Pressemeldung HfWU
2019_12_HfWU_Digitalisierung braucht Mit[...]
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Abschlussdiskussion: Prof. Dr. Hansjörg Bach mit den Dozent*innen Martina Heger, Michael Veiga und Kai van der Hoven.

Key Note Philipp Lahm: Sich klare Ziele zu setzen sei die Basis, im Fußball wie in der Digitalisierung. Jeder im Team - und zwar auf jeder Position wie im Fußball - müsse Verantwortung übernehmen, um das Unternehmen weiterzuentwickeln – nicht nur in der Digitalisierung.

Künftig brauche man daher statt der Ausführer verstärkt Mitdenker. Sie müssten Impulse geben und das neue, digitale Denken positiv beeinflussen.

Michael Veiga will seine Genossenschaft mit recht unkonventionellen Lösungen ins digitale Zeitalter führen.

 

Seine Hauptaufgabe als Vorstand sieht er deshalb vor allem darin, eine digitale Kultur strategisch im Unternehmen zu verankern, denn in der Wohnungswirtschaft werde sich in den nächsten zehn Jahren mehr ändern als es sich in den letzten 100 Jahren getan hat. Es werde nichts so bleiben, wie es sei, und genau darauf müsse man seine Mitarbeiter trainieren.

Digitalisierung sei für sie aber kein Selbstzweck, unterstrich Kai van der Hoven, Abteilungsleiter IT bei der Gebag Duisburger Baugesellschaft mbH.

 

In erster Linie gehe es ihnen darum, sich noch deutlicher auf die Mieter einzustellen – also dem Trend zu folgen, ihren Mietern das Leben bei aller Komplexität so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

Wie reagiert die eher konservativ und traditionsbewusst geltende Wohnungswirtschaft mit ihren langfristig angelegten Geschäftsmodellen, auf die agilen, work-life-balance gepolten jungen Prop-Techs in Sneakers? Das gilt es zu reflektieren, hob Martina Heger, Abteilungsleiterin Personal/Innere Dienste bei der Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin besonders hervor.

Eines jedenfalls sei sicher: „Arbeit wird flexibler. Wir werden stärker selbst entscheiden können, wann und wo wir arbeiten.

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